Termine

Kirchner
Selbstbildnis mit Modell, 1910/1926, Öl auf Leinwand

Kirchner
Burg auf Fehmarn, 1912, Öl auf Leinwand
Kirchner

Liebe Mitglieder,

wir laden Sie am Sonntag, 9. Januar 2011, zu einem Besuch der großen Ernst-Ludwig-Kirchner-Ausstellung im Hubertus-Wald-Forum der Hamburger Kunsthalle ein. Sie bietet einen repräsentativen Überblick über Kirchners wichtigste Schaffensphasen: das Frühwerk mit Atelier- und Straßenszenen aus Dresden und Berlin, die Sommeraufenthalte auf Fehmarn und das in Davos entstandene Spätwerk.

Unsere besondere Aufmerksamkeit wird den auf Fehmarn entstandenen Werken gelten. Die Kunsthalle hat ihnen einen Extra-Raum gewidmet und zeigt dort Briefe, Postkarten, Skizzen, Zeichnungen, Druckgrafik und Gemälde. Ein Großteil dieser Arbeiten stammt aus Privatsammlungen und ist bislang kaum ausgestellt worden.

Wir werden um 10.30 Uhr eine Führung durch die Privatdozentin Susanne König haben. Anschließend um 13 Uhr gemeinsames Essen im Restaurant Friesenkeller, Jungfernstieg/Ecke Alsterarkaden. Die U-Bahnlinie 2 fährt uns direkt von der Kunsthalle zum Jungfernstieg.


Anmeldung bis Mittwoch, 5. Januar, Telefon 04371/6117. Wegen der Reservierung im Restaurant bitte auch bei direkter Anreise anrufen. Über eine rege Beteiligung würden wir uns freuen.

Zunächst aber wünschen wir Ihnen ein frohes gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.

Mit freundlichen Grüßen, der Vorstand E. L. Kirchner Verein Fehmarn
Sommerausstellung 2010 zeigt Bilder von Dietrich Noßky
Schiffsdeck mit Rot, 1995, Acryl auf Leinwand, 100 x 80 cm

Sommerausstellung 2010 zeigt Bilder von Dietrich Noßky
Mittag am Strand, 1992, Acryl auf Papier, 40 x 22 cm
Sommerausstellung 2010 zeigt Bilder von Dietrich Noßky

Anfang Dezember vergangenen Jahres war der Vorstand nach Berlin gefahren, um Bilder des Malers Prof. Dietrich Noßky kennen zu lernen. Wir hatten den Künstler im Sommer 2009 eingeladen auf Fehmarn zu malen, weil Arbeiten von ihm Thema unserer Sommerausstellung vom 13. Juni bis 27. Juli 2010 sein werden - Bilder eines Berliner Malers zwischen Ost und West.

Wir begegneten einem dynamischen leidenschaftlichen, energiegeladenen und beredten Künstler, der mit seiner Frau Karin, einer Pianistin, in einer Atelierwohnung hoch über den Dächern von Berlin Mitte lebt: Umgeben von unzähligen seiner oft abstrakten farbkräftigen Landschaften, Porträts, Stillleben, dicht an dicht eingereiht in Regale, die bis an die Decke reichen.

Dietrich Noßky ist kein Chronist, er bannt Momentaufnahmen auf die Leinwand. Nicht die Inhalte stehen im Vordergrund, sondern die Farbkompositionen, die Stimmungen und atmosphärischen Verdichtungen. Das ist seine Bildsprache.

Der 1937 in Gera in Thüringen geborene Maler studierte nach dem Abitur Kunsterziehung an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald, erfuhr frühe künstlerische Impulse durch seinen Lehrer Herbert Wegehaupt und durch seine freundschaftliche Begegnung mit Otto Niemeyer-Holstein, der ihn zur Malerei ermutigte.

Nach fünfjähriger Tätigkeit als Kunsterzieher löste sich Noßky 1965 vom Schulbetrieb und studierte bis 1970 Malerei an der Kunsthochschule Berlin, ehe er hier von 1980 an als Dozent lehrte. 1979 Heirat mit der Pianistin Karin Barth, 1988 Ernennung zum Professor.

Nach der Wende nutzte Noßky die neu gewonnene Freiheit. Studienreisen führten ihn seither durch Europa, nach Ägypten, Mexiko, Tunesien, China, Indonesien, Indien und in die Türkei.


Die Ausstellung im Rahmen der Burger Kunsttage steht unter dem Motto "Dietrich Noßky - ein Maler zwischen Ost und West" und läuft vom 13. Juni bis 27. Juli 2010, dienstags bis sonntags 14 bis 18 Uhr. Vernissage ist am Sonntag, 13. Juni, 11.15 Uhr (Senator Thomsen Haus, Burg, Breite Straße 28).
Sommerausstellung 2011
Menno Fahl, Konkubine, 2008, Bronze bemalt, 80x30x15

Sommerausstellung 2011
Harry Meyer, Regen, 2002, Öl auf Leinen, 75 x 130
Sommerausstellung 2011

Unsere Sommerausstellung im Rahmen der Burger Kunsttage findet statt vom 3. Juli bis 14. August 2011, dienstags bis sonntags von 14.00 bis 18.00 Uhr, unter dem Titel "Malerei und Skulptur auf Fehmarn, Menno Fahl (geb. 1967) und Harry Meyer (geb. 1960)". Die beiden Künstler sind Freunde von Christopher Lehmpfuhl, dessen Arbeiten wir 2007 gezeigt haben.
Die Vernissage ist am Sonntag, 3. Juli, um 11.15 Uhr.

Menno Fahl, in Hannover geboren, ist in Kiel aufgewachsen. Von 1988 bis 1992 Studium der Malerei an der Muthesius-Hochschule in Kiel, von 1994 bis 1997 Studium der Bildhauerei an der Hochschule der Künste in Berlin. Viele Auszeichnungen, Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, u.a. im Landesmuseum Schloss Gottorf und im Schleswig-Holsteinischen Landtag. Neben der Malerei widmet er sich vornehmlich farbenfroh gestalteten Holz- und Material-Skulpturen, die er oft aus Fundstücken an Stränden komponiert. Aber auch Collagen und Grafiken sind Zeichen seiner künstlerischen Vielfalt. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Harry Meyer, geboren in Neumarkt, hat nach einer Handwerkslehre in Nürnberg von 1988 bis 1993 Architektur studiert (Diplom) und 1994 einen Meisterkurs "Art in Architecture" absolviert. Viele Kunstpreise, nationale und internationale Ausstellungen, zum Beispiel in Korea, China und den Niederlanden, 2005 Gastprofessur an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg. Seine Ölgemälde gehören u.a. zu der Sammlung des Deutschen Bundestages, der Kunsthalle in Emden, der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Seinen expressiven Landschaftsmalereien ist der großzügige pastose Umgang mit kraftvollen Farben eigen. Sein Atelier liegt in Gessertshausen in Franken.

Die beiden Künstler sind miteinander befreundet und haben schon mehrfach gemeinschaftlich ausgestellt.